Projekteinblicke IV: Nema Problema!? München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten

Nema problema!? Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein beson­derer Ort für die Migration aus dem ehe­ maligen Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Heute haben etwa 20 Prozent der ausländischen Bevölkerung in München die Staatsbürgerschaft einer der Nachfolge­staaten Jugoslawiens. Vor einem halben Jahrhundert, am 12. Oktober 1968, schlossen die Bundesrepublik Deutsch­land und die Sozialistische Föderative Republik Jugosla­wien ein Anwerbeabkommen. Es war das letzte von insge­samt neun bilateralen Vereinbarungen, die dazu bei­trugen, dass die westdeutsche Wirtschaft ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung hatte.
Es folgten weitere Zuwanderungen aufgrund von Familien­ zusammenführungen, Fluchtmigrationen aus den Kriegs­ gebieten des zerfallenden Jugoslawiens und erneute
Arbeitsmigrationen, insbesondere aus den EU-Staaten Kroatien und Slowenien. Doch auch für viele Menschen aus Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedo­nien und Kosovo ist Deutschland weiterhin eines der wichtigsten Zuwanderungsländer.

In einem neuen Ausstellungs­modul werden bis zum 17. März 2019 Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate
wurden von Münchner*innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben.

SZ-Photo mit Unterschrift_ergebnis Trikot und Sparbuch mit Unterschrift_ergebnis Zuglaufschild mit Unterschrift_ergebnis Radi mit Unterschrift_ergebnis

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