Veranstaltungsreihe „Migration findet Stadt“

Zusammen mit der Münchner Volkshochschule und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München haben wir eine Veranstaltungsreihe konzipiert.

>> Flyer Migration findet Stadt (Pdf)

Die erste Veranstaltung ist am:

12. Oktober 2016, 19.00 Uhr im Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.

Migration macht München – Stadtentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft

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Projekt „Migration bewegt die Stadt“ in der Presse

Natalie Bayer und Dr. Hannah Maischein beschäftigen sich seit letztem Jahr im Rahmen des Projektes „Migration bewegt die Stadt“ im Münchner Stadtmuseum mit den Themen Flucht und Asyl.

Als im September 2015 die Europäische Flüchtlingspolitik in Ungarn zu scheitern drohte, brachen viele Menschen von dort aus nach Deutschland und andere europäische Länder auf. Der Münchner Hauptbahnhof wurde zum Ankunfts- und Weiterreiseort für viele Menschen, die auf der Flucht waren und Asyl suchten.

Zu diesem Anlass haben die Forscherinnen mit verschiedenen Menschen gesprochen sowie über die Politik und relevante Orte recherchiert. Seitdem entsteht dazu am Münchner Stadtmuseum eine Sammlung an Objekten, Bildern, Zeitungsartikeln, Interviews und Filmen.

Ca. ein Jahr nach den bewegenden Ereignissen hat Inga Rahmsdorf die beiden über ihre Aktivitäten am Münchner Stadtmuseum befragt. Am 06.09.2016 war das Interview „Vergessen, nicht verloren“ in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fundstuecke-zur-stadtgeschichte-vergessen-nicht-verloren-1.3149215?reduced=true

Radiobeitrag „Migration als Chance“

Die Mitarbeiter_innen vom Projekt „Migration bewegt die Stadt“ Natalie Bayer, Münchner Stadtmuseum, und Philip Zölls, Stadtarchiv München, wurden als Expert_innen zur Migrationsgeschichte Münchens von Radio Lora befragt.
In dem aufschlussreichen Beitrag „Migration als Chance“ vom 29.07.2016 sind die beiden zwischen 05:08 min. bis ca. 24:30 min. zu hören unter:

http://bit.ly/2ckf2gG

Zum Gedenken an Habil Kılıç an seinem 15. Todestag – Kein Opfer wird vergessen! Hiç Unutmadık!

Vor 15 Jahren wurde Habil Kılıç von Mitgliedern des so genannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) ermordet. Als 38-Jähriger Vater und Ehemann erlag Habil Kılıç am 29.08.2001 zwei Kopfschüssen. Er starb in dem Lebensmittelgeschäft seiner Ehefrau, Bad-Schachener-Straße 14 (München Ramersdorf), das die Familie erst im Vorjahr eröffnet hatte. Die Täter begangen ihre Tat mitten am Tag. In unmittelbarer Nähe zum Tatort befindet sich eine Polizeidienststelle; offenbar kauften viele Sicherheitsbeamte häufig in dem Laden der Familie Kılıç ein.

Mit dem Mord begann für seine Familie eine über 10-jährige Konfrontation mit falschen Anschuldigungen, Beleidigungen und zum Teil noch heute unzumutbaren Ermittlungsmethoden mit unerträglichen Folgen für das Leben der Familie Kılıç.

Das Münchner Stadtmuseum gedenkt dem Münchner Habil Kılıç und trauert mit seinen Angehörigen: Kein Opfer wird vergessen! Hiç Unutmadık!

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Migration bewegt die Stadt

Migration bewegt die Stadt
Das Stadtarchiv München und das Münchner Stadt-
museum erforschen und sammeln die Geschichte und
Gegenwart der Migration in München. Ausgehend von
der Feststellung, dass München Einwanderungsstadt
ist, soll die Migrationsgeschichte der Stadt langfristig
in beiden Institutionen verankert und sichtbar gemacht
werden. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt
vom Institut für Kulturanthropolgie / Europäische
Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen
und dem Institut für Europäische Ethnologie /Volks-
kunde der Ludwig-Maximilians-Universtität München.

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Impressum

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Projekt „Migration bewegt die Stadt“
Landeshauptstadt München
Direktorium – Stadtarchiv
Dr. Michael Stephan
Winzererstraße 68
80797 München
stadtarchiv@muenchen.de
089/2330308
Landeshauptstadt München

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