Freitag 6. Oktober 2017, 20h: „Migration bewegt die Stadt“ mit zwei Vorträgen zu Gast im Heppel und Ettlich

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1. Dr. Michael Stephan, Leiter des Stadtarchivs München
„Zwischen Türkengraben und Gleis 11. Skizzen zur Münchner Migrationsgeschichte“.

Im Vortrag werden drei ausgewählte Blicke in die Stadtgeschichte Münchens geworfen und gezeigt, dass es Migration ganzer Bevölkerungsgruppen einer Nation in München bereits vor den Anwerbeabkommen der Jahre 1955 bis 1968 gab. Wir hören von „Welschen“ in München im 16. und 17. Jahrhundert, von den ersten Türken in München um 1700 sowie von Griechen in München in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

– Pause –

2. Simon Goeke, Projektmitarbeiter beim Münchner Stadtmuseum
„‚Wir sind alle Fremdarbeiter‘. Migration und die sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre“.

Migration und die Sozialen Bewegungen prägten die Gesellschaft der
Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahre wie kaum ein anderes
Phänomen. Dennoch wurde diese beiden Konstanten des sozialen Wandels
meist getrennt untersucht. Wie haben sich Gewerkschaften und die
„Achtundsechziger“ mit der Zuwanderung von Millionen von Arbeiterinnen
und Arbeitern auseinandergesetzt? Und wie haben die Migrantinnen und
Migranten Einfluss auf die sozialen Bewegungen der Bundesrepublik
genommen? Der Vortrag beleuchtet verschiedene Streiks und Proteste, die
auch Fotos, Videos und Musik hinterlassen haben. So wird deutlich wie
entscheidend Migration und der gesellschaftliche Wandel der 1970er Jahre zusammenhängen.

Freitag, 6. Oktober 2017

BEGINN 20:00, EINLASS 19:00, PREIS 10 / 8 EURO

Heppel & Ettlich
Feilitzschstraße 12 · 80802 München · www.heppel-ettlich.de

Programm als PDF: http://bit.ly/2htSQ5P

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