Gekommen über Verona nach München

Italienische Migrationsgeschichte als europäische Erinnerungskultur

Mit dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen 1955 wurde in Verona die Deutsche Kommission eingerichtet. Bewerberinnen und Bewerber wurden dort gesundheitlich und polizeilich überprüft, um danach im Zug nach München zu fahren. Am Beispiel historischer Bilder und bisher unbekannter Filmaufnahme aus der Anwerbekommission in Verona geben Grazia Prontera (Universität Salzburg) und Philip Zölls (Stadtarchiv München, Projekt „Migration bewegt die Stadt“) Einblicke in das Anwerbeverfahren und berichten über die Lebens- und Arbeitserfahrungen italienischer Migrant*innen in München.

Anschließend diskutieren u.a. Daniela Di Benedetto (Comites, Monaco di Baviera) und Claudio Cumani (Integrationsbeirat Garching) über die Bedeutung der italienischen Migration der 1950er bis 1980er Jahre für aktuelle Migrationsbewegungen nach München und gehen der Frage nach, wie die eigene Geschichte Bestandteil einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur werden und wie diese aussehen könnte.

 

Wo:  Stadtarchiv München, Winzererstraße 68, 80797 München

Wann: 07. März 2017, 19.00 Uhr

Eintritt frei, barrierefrei zugänglich. Der Veranstaltungsort verfügt leider nicht über barrierefreie Toiletten

Kontakt: perspektive.migration@muenchen.de

Die Veranstaltung ist Bestandteil der Reihe „Drinnen oder draußen? Zusammenleben in Europa“, organisiert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Das gesamte Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

 

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